Sonnenschutz

Im Zentrum unseres Sonnensystems ist ein Stern die Grundvoraussetzung für alles Leben auf der Erde: Die Sonne. Um die Entfernung von knapp 150 Millionen Kilometern zwischen Sonne und unserem Planeten zurückzulegen, braucht das Licht acht Minuten und 20 Sekunden. Würden ihre Strahlen erlöschen, wäre die Erde ein Eisplanet, der ohne Leben seine einsamen Bahnen durch die Weiten des Weltalls ziehen würde.

Doch die Sonne liefert nicht nur Helligkeit und Wärme, sie sorgt bei Hautkontakt auch für die Ausschüttung des Glückshormones Serotonin im menschlichen Organismus, bringt die Produktion des für die Knochenbildung wichtigen Vitamin D in Gang, wirkt anregend auf das Immunsystem und erfüllt zahlreiche weitere Funktionen.

Weitreichende gesundheitliche Folgen

Die Krux ist nur: Eine Überdosis Sonnenstrahlen kann gesundheitsschädigend für den Menschen und sein größtes Organ, die Haut, sein. Denn die Ozonschicht, die die Erde umgibt, filtert die UV-Strahlung nicht völlig. Bei übermäßigem und ungeschütztem Sonnengenuss können Falten, DNA-Schäden und Hautkrebs die Folgen sein.

Wie hoch die UV-Belastung ist, hängt von mehreren Faktoren wie der Jahreszeit, Region, Höhe über dem Meeresspiegel und Grad der Bewölkung ab. Wird ein UV-Index-Wert von höher als 7 erreicht, rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) dazu, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden. Mallorca erreicht in den Sommermonaten einen Wert von bis zu 9, Singapur in den Monaten März und April sogar einen Wert von bis zu 13.

Bräunung und Sonnenbrand liegen nah beieinander

Um die Haut vor einem schweren Sonnenbrand zu schützen, empfiehlt das BfS den Einsatz von Sonnenschutzmitteln. Für Kinder seien Mittel mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30 ratsam, bei Jugendlichen und Erwachsenen von 20 oder mehr. Menschen mit dem sehr hellen Hauttyp I sollten in südlichen Ländern und den Sommermonaten zu sogenannten Sunblockern greifen, also Produkten mit einem LSF von mindestens 50. Und ganz wichtig: Sonnenschutz sollte nicht nur zur Urlaubszeit relevant sein.

Wenn die Haut schon gerötet ist und brennt, können After-Sun-Pflege-Produkte für Linderung sorgen. Sie kühlen und senken den Wasserverlust der Haut. Inhaltsstoffe wie Aloe-Vera-Extrakte oder B-Vitamine wie Panthenol lassen Sonnenbrände schneller heilen, wirken entzündungshemmend und antioxidativ. Spannender Nebeneffekt: After-Sun-Produkte helfen sogar dabei, die Bräune zu erhalten.

Es ist niemals zu spät für gute Hautpflege

Sonnenpflegeprodukte brauchen eine gewisse Einwirkzeit, sollten nach dem Baden oder Abtrocknen sowie alle zwei Stunden neu aufgetragen werden. Sie sollen die Haut vor dem Austrocknen schützen, Feuchtigkeit spenden, die Elastizität erhalten, Alterungszeichen vorbeugen, Schadstoffe abhalten, Entzündungen hemmen und die Haut beruhigen. Viele Aufgaben, die hochqualitative Zutaten und hochwirksame Rezepturen erfordern.

Egal ob präventiv oder kurativ: Brenntag hat ein umfassendes Portfolio an Inhaltsstoffen für alle Anforderungen. Unsere Fachleute beraten Sie gerne bei der Nutzung passender Emulgatoren, Emollientien und Wirkstoffe für ihre Sonnenpflegeprodukte.

„Sonnenschutz ist ein Thema, das nicht nur Hautpflege, sondern auch unsere Gesundheit betrifft. Umso wichtiger ist die Entwicklung effektiver und stabiler Produkte, die durch ausgewählte Rohstoffe optimiert werden können.”

Natalia Hiss, Business Development Manager Cosmetics DACH
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