ConnectingChemistry

„Zum Glück hat mein Vater mich zu einem Unternehmen geführt, in dem Nachhaltigkeit fest verwurzelt ist - Brenntag.

Besonders in Chile haben wir eine spektakuläre und geradezu überwältigende Natur buchstäblich um die Ecke. Dieses Wunder unverfälscht und sicher zu erhalten, ist mein zentrales Anliegen und das aller Menschen bei Brenntag.

Der Umgang mit Chemikalien verlangt ein enormes Maß an Verantwortung - nicht nur im Hinblick auf unsere eigenen Mitarbeiter, sondern auch hinsichtlich der gesamten Gesellschaft. Als Werksleiter bin ich dafür verantwortlich, in meiner täglichen Arbeit alle Aspekte der Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. Mein Team und ich streben gemeinsam danach, bei allen unseren Aktivitäten Sicherheit, Qualität und Umwelt stets an die erste Stelle zu setzen.

Ich bin stolz darauf, für ein Unternehmen zu arbeiten, das das Herz am rechten Fleck hat, wenn es um etwas so Wichtiges wie Nachhaltigkeit geht.“

Marco mit Mitarbeiterin

Interview mit Marco über seine Arbeit bei Brenntag

„Wir achten auf uns selbst, indem wir auf unsere Umwelt achten."

Marco Riquelme ist seit 20 Jahren bei Brenntag Chile und kennt das Unternehmen in- und auswendig. Er ist Werksleiter und Leiter der Werksfeuerwehr am Standort Santiago de Chile. Dabei nimmt er seine Verantwortung für die Sicherheit seines Teams und den Umweltschutz sehr ernst. Nachhaltigkeitsdenken und das Handeln nach ihren Prinzipien sind die Grundlage seiner täglichen Arbeit.

Marco, wie hat sich Deine Karriere bei Brenntag in Chile in den letzten 20 Jahren entwickelt?

Mein Vater ist schon sein ganzes Leben lang Lkw-Fahrer und transportiert seit 25 Jahre Produkte für Brenntag Chile. Als ich in der Schule war, erzählte er mir Geschichten über seine Arbeit und die Risiken, die mit den Produkten verbunden sind, die hier gehandhabt werden. Für mich war er ein Superheld, der jeden Tag mit Gefahren konfrontiert war und trotzdem sicher nach Hause zurückkehrte.

Ich bewunderte ihn und wollte so sein wie er. Als sich die Gelegenheit ergab, bewarb ich mich im Alter von 19 Jahren bei dem Unternehmen und bestand das Auswahlverfahren. Als ich bei Brenntag anfing, war ich hauptsächlich in der Hausverwaltung tätig. Ich wurde dann schnell Hilfstechniker in der Fassabfüllanlage und danach leitender Werkstechniker in der LKW-Station. Darüber hinaus wurde ich dann Lagerleiter und später Leiter des Lagerplatzes.

Wie man sieht, habe ich in allen Bereichen des Betriebs gearbeitet, bevor ich in meine jetzige Position als Werksleiter befördert wurde. Heute bin ich für die Planung, Durchführung und Steuerung verschiedener Aktivitäten verantwortlich, wie z. B. der Abfüllanlage für Container, der Be- und Entladung von LKW mit Schüttgut und den Mischungen. Vor allem aber ist es meine Hauptaufgabe, die Sicherheit und Unversehrtheit meines Teams zu gewährleisten. Dieses besteht aus zwei Personen in der Mischanlage, drei Personen in der LKW-Entladestation und acht Personen in der Fassabfüllstation. Darüber hinaus bin ich auch Leiter der Werksfeuerwehr. Als Werksleiter ist es meine Aufgabe, alle Aspekte der Nachhaltigkeit in meiner täglichen Arbeit zu verbinden.

Was ist Deiner Meinung nach das Beste an Deiner Arbeit?

Der bei weitem beste Teil meiner Arbeit ist die Zusammenarbeit mit dem Team, das ich leite. Ich habe ein Team, das mich in allem, was ich tue, unterstützt und begleitet, und das in der Lage ist, mit Freude zu arbeiten. Es ist ein Team, das sich umeinander kümmert und sich gegenseitig ermutigt. Jeder kann vom anderen lernen. Es fängt schon am frühen Morgen an, wenn ich das Team versammle, um den fünfminütigen CASA*-Vortrag zu halten.

In diesen fünf Minuten vor Arbeitsbeginn gehe ich auf Qualitäts-, Sicherheits- oder Umweltfragen ein, die für den Tag geplante Arbeit relevant sind. Ich sehe es als meine Verantwortung als Teamleiter, dass wir jeden Tag sicher nach Hause kommen, und ich lege deshalb großen Wert auf unser CASA-Programm und die tägliche Umsetzung seiner Kernbotschaften. Das Nachhaltigkeitsdenken und das Handeln nach ihren Prinzipien sind die Grundlage meiner täglichen Arbeit.

Marco erklärt etwas

Zur Nachhaltigkeit gehört auch die Umwelt. Warum hältst Du es für wichtig, dass Brenntag sich für den Umweltschutz einsetzt?

Weil der Umweltschutz für jeden wichtig ist und weil er von entscheidender Bedeutung ist, wenn es darum geht, die Produkte zu handhaben, mit denen wir hier arbeiten. Ein Unternehmen, das die Umwelt zerstört, zerstört sich selbst. Eine Gesellschaft, die die Umwelt zerstört, zerstört sich selbst. Die Umwelt ermöglicht unser Überleben und deshalb ist es eine gemeinsame Verantwortung, dass wir uns um sie kümmern. Wenn Brenntag dieses Thema ignorieren würde, könnte es nicht nachhaltig sein, vor allem wenn man bedenkt, wie gefährlich die Chemikalien sind, mit denen wir arbeiten.

Wie würdest Du das Umweltbewusstsein von Brenntag in Chile beschreiben und was sind Beispiele für diesen Ansatz am Standort Santiago de Chile?

Die Einstellung von Brenntag Chile zum Umweltschutz ist ein klares Bekenntnis zur Achtung, zum Schutz und zur Wertschätzung unserer Umwelt. Das Unternehmen legt Wert darauf die Nutzung natürlicher Ressourcen zu optimieren, Umweltverschmutzung zu vermeiden und von Umweltbelastungen zu minimieren.

Sie lädt uns ein, auf uns selbst zu achten, indem wir auf unsere Umwelt achten. Diese Einstellung ist in all unseren Aktivitäten sehr stark verwurzelt. So wäre es heute beispielsweise undenkbar, Papier oder Wertstoffe auf einer Deponie zu entsorgen. Wir alle versuchen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu minimieren. Dies gilt auch für die Energie. Wenn Du zum Beispiel die Beleuchtung in Deinem Büro lange angeschaltet lässt, wird Dich jemand darauf aufmerksam machen und diese sogar für Dich ausschalten. Wir leben das sogenannte 3R-Prinzip: Reduktion, Wiederverwendung (Reuse) und Recycling.

Dazu gehören beispielsweise die Reduktion des Abfall-, Wasser- oder Energieverbrauchs sowie die Wiederverwendung von Behältern und Recycling-Paletten, Kunststoffen, Glas und Papier. Vor einigen Jahren haben wir sogar ein Solarpanel zur Warmwasseraufbereitung für die Sanitäranlagen unserer Vertragsfahrer installiert.

Marco Roquelme

Ein weiterer sehr wichtiger Eckpfeiler der Nachhaltigkeit ist die Sicherheit. Wie gehst Du dabei vor?

Für mich ist es der wichtigste zentrale Wert von Brenntag, auf den wir täglich und bei jeder Aktivität achten und ihn hochschätzen sollten. Ich bin sehr stolz darauf, Leiter unserer eigenen Werksfeuerwehr zu sein und dazu beizutragen, Brenntag in Santiago zu einem sicheren Arbeitsplatz zu machen. Ich bin mir der Verantwortung für mein Team wohl bewusst – dafür zu sorgen, dass jeder jeden Tag sicher nach Hause kommt. An unserem Standort in Santiago – und ich glaube, an allen Brenntag-Standorten weltweit – hat jeder Mitarbeiter den Wert „Safety First“ stets vor Augen. Das macht mich sehr stolz, für dieses Unternehmen zu arbeiten.

Der Standort in Santiago befindet sich in der Nähe einer Wohnsiedlung. Ist Brenntag Chile in irgendeiner Weise gemeinnützig tätig?

Wir laden unsere Nachbarn regelmäßig zu unseren Vorbereitungstreffen im Rahmen unserer jährlichen Notfallübungen ein. Sie sehen, wie unsere Werksfeuerwehr arbeitet, sie besichtigen unsere Anlagen und klären alle Bedenken, die mit der Nachbarschaft eines großen Chemiedistributeurs verbunden sind.

Ich halte es für sehr wichtig, als Unternehmen ein verantwortungsbewusstes Mitglied der Gemeinde zu sein. Darüber hinaus arbeiten wir seit mehreren Jahren an einem Projekt zur sozialen Verantwortung mit einer nahegelegenen Schule. Es handelt sich um ein großes Projekt, das unser CASA-Team erfolgreich koordiniert hat, indem es der Schule technische und finanzielle Unterstützung anbietet. So konnte ein technischer Kurs für Arbeiter im Bereich Chemie für die jungen Schüler organisiert werden. Das Schulprogramm beinhaltet eine Spezialisierung auf chemische Laborarbeit.

Dazu gehört auch ein duales Ausbildungssystem, bei dem zwei Schüler in den letzten beiden Schuljahren an zwei Tagen in der Woche in unser Werk kommen, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Zusätzlich sind alle Schüler eingeladen, mit ihren Lehrern an einem Praxistag unser Werk zu besuchen und mehr über unsere Arbeit zu erfahren. All dies hilft ihnen, ihr Wissen zu erweitern und ihre Jobchancen nach dem Schulabschluss zu verbessern. Brenntag stellt regelmäßig mehrere dieser Schüler fest an.

Marco, was bedeutet „ConnectingChemistry“ für Dich?

Für mich ist es wichtig, dass wir nicht nur Chemikalien verkaufen, sondern die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen. Diese Kunden stellen auch die Produkte für unseren Eigenbedarf her und so sind wir am Ende des Kreislaufs wieder unser eigener Kunde. „ConnectingChemistry“ bedeutet, dass wir mit uns selbst verbunden sind.

Ich trage mit meinem Führungsstil, meiner Verantwortung, meinen Werten und meiner Multiplikatorfunktion der Prinzipien von Brenntag zu diesem Grundsatz bei. Ich versuche sicherzustellen, dass unser Team die Unternehmenswerte teilt und bestrebt ist, unseren Kunden den besten Service zu bieten.

*CASA: Qualität, Sicherheit, Gesundheit und Umwelt (Calidad, Seguridad & Salud y Medio Ambiente, das QSHE-Programm von Brenntag Lateinamerika)

Sie wollen mehr über Nachhaltigkeit bei Brenntag erfahren und was wir für Arbeitssicherheit und Umweltschutz tun?

Dann besuchen Sie unsere Website: www.brenntag.com/nachhaltigkeit

Marco Riquelme

Steckbrief Marco Riquelme

Heimatstadt:

Santiago de Chile

Alter:

38

Privatleben:

Ich bin der Älteste von vier Geschwistern: drei Jungen und ein Mädchen. Ich habe das große Glück, wunderbare Eltern zu haben. Seit drei Jahren lebe ich mit meiner Freundin zusammen. Ich habe eine Stieftochter, die für uns die größte Freude ist; ich sehe sie als meine eigene Tochter an. Wir haben gemeinsam ein wunderbares Zuhause geschaffen. Zusammen bilden wir eine großartige, große, glückliche Familie.

Ausbildung:

Metallbautechniker; Gefahrgut-Notfalltechniker

Karriere bei Brenntag:

Als ich bei Brenntag anfing, war ich hauptsächlich in der Hausverwaltung tätig. Danach wurde ich Hilfstechniker der Fassabfüllanlage und später leitender Werkstechniker in der LKW-Station. Dann wurde ich Lagerleiter und danach Leiter des Lagerplatzes.

Dann wurde ich befördert – erst zum Wartungsleiter des Werks Santiago und schließlich zu meiner jetzigen Position als Werksleiter der Abfüllstation, einschließlich des Werks, der Schüttgut- und Mischanlage. Darüber hinaus bin ich auch Leiter der internen Werksfeuerwehr.

Kindheit:

Obwohl unsere Ressourcen knapp waren, denke ich, dass ich eine glückliche Kindheit hatte – es gab immer einen Fußball, eine Katze und einen Hund. Auch heute noch bleibe ich immer stehen, um Hunde oder Katzen zu streicheln, die mir auf der Straße begegnen; ich liebe Tiere.

Ich gehöre zu der Generation, die auf der Straße, im Park oder zu Hause mit Freunden gespielt hat, die vorgaben, Superhelden zu sein, und die am Ende des Tages schmutzig nach Hause kamen. Ich bin aus der Generation, die keine Smartphones, Nintendo, Videospiele oder Computer hatte; wir haben alles mit unserer Vorstellungskraft gelöst.

Freizeit:

Ich treibe gerne Sport wie Fußball oder Joggen, aber ich gehe auch gerne ins Kino und ins Theater. Obwohl die Zeit in letzter Zeit knapp bemessen ist, bin ich seit einigen Jahren ehrenamtlich für das Rote Kreuz tätig und koordiniere Sommercamps für Jugendliche in Chile.